Oberammergau - Schloss Linderhof

Bayern: Naturpark Ammergauer Alpen

Die nächste Kreuzigung findet statt im Mai 2020. Das Leiden Christi und sein Tod am Kreuz werden nach altem Gelübde seit 1634 im Festspielhaus aufgeführt. Besucher aus aller Welt kommen deshalb nach Oberammergau.

Oberammergau und seine Umgebung bieten bekannte Sehenswürdigkeiten: das berühmte Passionstheater, das Kloster Ettal, das berühmte Schloss Linderhof – und viel, viel wilde Natur im Naturpark Ammergauer Alpen und abwechslungsreiche Kulturlandschaften.

 

Bahnhof in Murnau – Gäste willkommen

 

Mit dem ICE nach München. Von dort nach Murnau und in die Werdenfels-Ammergau-Bahn oder aufs Fahrrad umsteigen nach Oberammergau.
Foto © Andreas RiedmillerMit dem ICE nach München und mit dem nächsten Regionalzug nach Murnau. Von dort in die Werdenfels-Ammergau-Bahn nach Oberammergau umsteigen. Oder gleich von Murnau aus eine Radtour durch den Pfaffenwinkel starten.

 

Wanderung durch das Weidmoos von Oberammergau bis Etal

Die großen Moorgebiete rund um Ober- und Unterammergau sind wertvolle Biotope. Wir wandern mit dem Biologen Dr. Hermann durch das Weidmoos. Zunächst geht es entlang der begradigten Ammer. Wir beobachten Wasseramseln, die bis in Dorfnähe kommen. Sie hüpfen knicksend von Stein zu Stein und tauchen im Fluss nach Insektenlarven. Wir sehen eine Gruppe Gänsesäger, erkennbar an ihrem Hackenschnabel, die schwimmend und fischend stromaufwärts rudern. Die Gänsesäger machen den Fischern ihre Beute streitig und sind deswegen nicht beliebt. Am Ortsausgang steht eine architektonisch sehr moderne Jugendherberge. Jugendliche können direkt mit der Bahn nach Oberammergau anreisen. Zum Angebot für Jugendliche gehören Touren im Naturpark Ammerwald. Hier können sie Wildnis erleben, lernen und Natur beobachten.

Wir gehen weiter auf dem bequemen Forstweg. Zwischendurch erklärt uns Dr. Helmut Hermann die Pflanzen und Bäume am Wegesrand. Wir erfahren, dass Förster den Bergwald seit langer Zeit umgestalten. Statt Fichtenkulturen werden mehr Laubbäume gepflanzt. Ein Forstmann muss vorausdenken und Baumarten pflanzen, die dem Klimawandel in hundert Jahren noch Stand halten. Ein gesunder Bergwald hat ein Drittel Fichte, Tanne und Laubbaumarten. Der Wildbestand wird reduziert, damit genügend Nachwuchs hochkommt.

Der Naturpark Ammerwald ist das größte Naturschutzgebiet Deutschlands. Er hat eine Fläche von 290 Quadratkilometern und erstreckt sich von Garmisch-Partenkirchen bis nach Füssen im Allgäu. Dr. Hermann kann nicht verbergen, dass er lieber einen Nationalpark statt einen Naturpark hätte. Denn nur in einem Nationalpark hat die Natur Vorrang vor dem Menschen. Im Naturpark kann Jagd und Holznutzung weitergeführt werden. Doch die Bevölkerung war bei einer Abstimmung gegen einen Nationalpark.

Die weite Ebene vor uns ist das Weidmoos. Der Wasserspiegel ist knapp unter den Graswurzeln und der Boden unter uns schwankt. Das Weidmoos ist ein schwimmendes Moor, nur der Wurzelfilz trägt die Wiese. Moore sind zu jeder Jahreszeit interessant. Besonders im Frühjahr. Die meisten Blütenpflanzen mögen keinen Dünger. Wie das seltene Karlszepter, das hier noch in großen Beständen zu finden ist oder das Brandknabenkraut. Auf dieser Streuweise wurden 50 Pflanzenarten pro Quadratmeter gezählt. Zum Vergleich: auf einer gedüngten Mähwiese finden sich nur noch zwölf Pflanzenarten pro Quadratmeter. Landwirte bekommen Zuschüsse, damit die Streuwiesen nur einmal im Jahr nach der Samenreife gemäht werden. Mit der Einstreu im Stall kommen Pflanzensamen im Mist wieder auf die Wiese zurück. Der Kreislauf schließt sich, und die Vielfalt an Gräsern und Blütenpflanzen bleibt durch die extensive Bewirtschaftung erhalten.

Wir kommen ins Quellgebiet der Ammer. Im weiten Umkreis sind Quelltöpfe der Ammer, die hier ihren Ursprung nimmt. Klar und rein sprudelt das Quellwasser aus der Tiefe. Quellen sind kleinräumige Lebensräume für besondere Organismen und Pflanzen. An den Ammerquellen wächst das rostrote Kopfried, ein Quellgras.

Wir gehen entlang des glasklaren Mühlbachs. Von weitem sehen wir die große Kuppel des Benediktinerklosters. Marterl und Wegkreuze findet man rund um Oberammergau häufig. Sie sind Wegmarken und Zeichen tiefer Religiosität der Bevölkerung. Sie erinnern den Wanderer daran, dass irdisches Leben begrenzt ist.

Neben den Mooren führen leichte Spazierwege durch angrenzende Bergwiesen oder längere Bergwanderungen durch den Naturpark Ammerwald. Hinunter zur Ammerschlucht oder hinauf mit der Hörnlebahn. Ich gehe gern mit einem Guide oder Ranger auf Tour und staune. Man sieht einfach mehr und versteht die Zusammenhänge der Natur besser.

Streuwiesen bei Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Streuwiesen bei Oberammergau
Wächst in Oberammergauer Landschaft, Pfaffenhütchen - Euonymus europaeus
Foto © Andreas Riedmiller Wächst in Oberammergauer Landschaft, Pfaffenhütchen im Pfaffenwinkel – Euonymus europaeus
Bergwiesenlandschaft bei Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Bergwiesenlandschaft bei Oberammergau
Oberammergau - der Herbst zieht ins Land ein
Foto © Andreas Riedmiller Oberammergau – der Herbst zieht ins Land ein
Streuweisenlandschaft bei Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Streuwiesenlandschaft bei Oberammergau
Herbstzeitlose - Colchicum autumnale
Foto © Andreas Riedmiller Herbstzeitlose – Colchicum autumnale
Streuweisen bei Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Streuwiesen bei Oberammergau
Oberammergau Bergwiesenlandschaft
Foto © Andreas Riedmiller Oberammergau Bergwiesenlandschaft

Nächtliche Fledermauswanderung mit Naturkundeführer Markus Gerum

Fledemausexkursion in Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Fledemausexkursion in Oberammergau

Wanderung durch das Weidmoos zwischen Oberammergau und Ettal
Foto © Andreas RiedmillerAuf einer Wanderung durch das Weidmoos.

 

Bei den Quellen der Ammer
Foto © Andreas Riedmiller Bei den Quellen der Ammer
Die junge Ammer
Foto © Andreas Riedmiller Am Mühlbachweg
Am Wanderweg durch Weidmoos
Foto © Andreas Riedmiller Am Wanderweg durchs Weidmoos

Blick vom Bad Kohlgruber Hörnle

Von Bad Kohlgrub aus geht es mit der Hörnlebahn hoch auf den Hörnlegipfel. Wie aus einem Heißluftballon sieht man von oben auf die Kulturlandschaft hinunter.

Ein Mosaik aus Wiesen, Wäldern und Auen, aus Seen und Mooren prägt diese Region. Besonders im Herbst, wenn Moore sich färben, ist zu sehen wie kleinteilig die Landschaft ist. Das Besondere an dieser Kulturlandschaft ist der Artenreichtum von Pflanzen und Tieren. Im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen finden sich seltene Tier- und Pflanzenarten, die es sonst nicht mehr gibt.

Die Kulturlandschaft um Oberammergau und Ettal ist bei vielen Gästen beliebt. Sie kommen zum Wandern, um sich zu erholen und die Region zu genießen. Wer Zeit hat, kann mit den Augen spazieren gehen, den Duft von Wiesen und Mooren riechen, Wind und Wetter auf der Haut spüren. Anregungen, die aus der Natur kommen, lenken uns für eine Weile vom Alltag ab und spenden Kraft. Der Gast kann sich leicht zurechtfinden und Naturerlebnisse entdecken. Gut beschilderte Wander- und Radwege führen kreuz- und quer durch die Landschaft.

Die richtige Balance zwischen landwirtschaftlicher Bewirtschaftung und Naturraum ist wichtig. Wer soll die Landschaft mähen und pflegen, wenn es immer weniger Landwirte gibt? Wiesen und Weiden werden bald vom Wald überwuchert sein. Die Artenvielfallt und Attraktivität der Landschaft wird verloren gehen. Es stellt sich die Frage: Wie kann die umliegende Kultur- und Naturlandschaft für Einheimische und Gäste erhalten bleiben?

Ausblick auf die Werdenfelser Seenplatte vom Saulgruber Hörnle
Foto © Andreas Riedmiller Ausblick auf die Werdenfelser Seenplatte vom Bad Kohlgruber Hörnle
Meditationsweg - Ammergauer Alpen
Foto © Andreas Riedmiller Auf dem Meditationsweg – finde Deinen Weg.
Auf dem Meditationsweg
Foto © Andreas Riedmiller Auf dem Meditationsweg
Auf dem Meditationsweg zum Hörnle
Foto © Andreas Riedmiller Auf dem Meditationsweg zum Hörnle
Bergahorne am Ammergauer Meditationsweg
Foto © Andreas Riedmiller Bergahorne am Ammergauer Meditationsweg
Meditationsweg
Foto © Andreas Riedmiller Meditationsweg
Bergahorne am Ammergauer Meditationsweg
Foto © Andreas Riedmiller Bergahorne am Ammergauer Meditationsweg
Am Meditationsweg
Foto © Andreas Riedmiller Am Meditationsweg
Ammergauer Alpen am Meditationsweg
Foto © Andreas Riedmiller Ammergauer Alpen am Meditationsweg
Blick auf Unterammergau
Foto © Andreas Riedmiller Blick auf Unterammergau
Landwirte mähen Streuwiesen
Foto © Andreas Riedmiller Landwirte mähen Streuwiesen
Landwirte mähen Streuwiesen
Foto © Andreas Riedmiller Landwirte mähen Streuwiesen
Blick zurück zum Saulgruber Hörnle
Foto © Andreas Riedmiller Blick zurück zum Bad Kohlgruber Hörnle
Landwirte mähen Streuwiesen
Foto © Andreas Riedmiller Landwirte mähen Streuwiesen
Auf dem Meditationsweg
Foto © Andreas Riedmiller Auf dem Meditationsweg
Wallfahrtskirche Heilig-Blut Kappel in Unterammergau
Foto © Andreas Riedmiller Wallfahrtskirche Heilig-Blut Kappel in Unterammergau. Sie gehört zu den ältesten Kirchen in Bayern.
Das Heimatmuseum in Unterammergau zeigt die Geschichte der Wetzsteinschleifer.
Foto © Andreas Riedmiller Das Heimatmuseum in Unterammergau zeigt die Geschichte der Wetzsteinschleifer.

Oberammergau – Linderhof – Ettal

Der 1300 Meter hohe Kofel ist der Hausberg von Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Der 1300 Meter hohe Kofel ist der Hausberg von Oberammergau. Jedes Jahr am Vorabend des Geburtstags, am 24. August von Ludwig II., lodern Feuer auf den umliegenden Berggipfeln. Einheimische Burschen entzünden die Bergfeuer und eine 13 Meter hohe Königskrone an der obersten Felswand des Kofel.

Im Barockgarten von Schloss Linderhof

Seine Schlösser baute Ludwig II. in die schönsten Regionen Bayerns. Das hintere Graswangtal, das heute zum Naturpark Ammerwald gehört, hat ihm besonders gefallen. Ludwig II. erbaute Schloss Linderhof als kleine Villa. Sie war „sein“ Wohnhaus. In der Stille und Einsamkeit des Ammerwaldes lebt er acht Jahre lang, umgeben nur von seinen Bediensteten.

Alle fünf Minuten beginnt eine Führung durch die Privatgemächer des Königs. Aber die Besucherschlange ist lang. Fürs Warten fehlt mir die heute Geduld. Lieber schaue ich mir den Barock-Rokokogarten mit Teich und Treppenanlage an.

Im Westen, am Ende eines Laubenganges, blickt die Büste des Sonnenkönigs Ludwig XIV. geradeaus in Richtung Schlafzimmer des Königs. Das Gegenstück auf der anderen Schlossseite ist die Büste Ludwigs XV. Mitten in der symmetrisch angelegten Treppenanlage thront Marie Antoinette auf einem Podest. Ganz oben am Abschluss der großzügig angelegten Treppenanlage ist der Tempel mit Venus und Amor. Mit seiner Schlossanlage ehrte Ludwig II. den französischen Sonnenkönig.

Im Barockgarten vor dem Schloss und in den Laubengängen gibt es hübsche Details und Fotomotive zu entdecken. Gerne beobachte ich Leute. Wie auf einer Bühne spielt sich eine Szene nach der anderen ab. Besucher warten geduldig auf die große Wasserfontäne für das Selfie mit der Göttin Flora.

Ich wandere abseits des Schlosses durch den 57 Hektar großen Park. Er ist im englischen Stil angelegt und bietet alte Baumbestände und offene Sichtachsen nach allen Seiten. Verschlungene Wege führen zu orientalisch aussehenden Bauten, zur Venusgrotte, zum Maurischem Kiosk, zum Marokkanischem Haus und zur so genannten Hundinghütte.

Schloss Lindenhof
Foto © Andreas Riedmiller Schloss Linderhof
Schloss Linderhof
Foto © Andreas Riedmiller Berankter Laubengang in Schloss Linderhof
Schloss Lindenhof
Foto © Andreas Riedmiller Schloss Linderhof Büste Ludwig XV.

Oberammergau

Auf unserer Dorfrunde mit Frau Richter fiel mir besonders das historische Pilatushaus in Oberammergau auf.

Der Künstler Seraph Zwinck brachte im 17.Jahrhundert eine neue Maltechnik aus Italien mit. Er verschönerte das Pilatushaus mit damals noch unbekannter „Lüftlmalerei“. Diese volkstümliche Maltechnik ist bei den Oberammergauern so gut angekommen, dass später viele andere Häuser mit Lüftlmalerei verziert wurden.

Das lange Zeit leer stehende Pilatushaus wäre beinahe vom Bagger abgerissen worden. Ein Diskountladen sollte an seiner Stelle entstehen. Doch viele Oberammergauer haben protestiert. Eine Bürgerinitiative sammelte Geld zum Ankauf des Pilatushauses. Ihr Slogan führte zum Erfolg: „Verzichte im Jahr auf zwei Maß Bier und unterstütze mit 10 D-Mark die Freunde des Pilatushauses!“ Das Haus ist Anziehungspunkt für Gäste. Oberammergauer Holzschnitzer, Goldschmiede und andere Kunsthandwerker lassen sich im Pilatushaus gern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Besonders sehenswert finde ich den kleinen Barockgarten mit den geschnittenen Buchsbaumhecken.

Charakteristisch für Oberammergau sind die vielen Malereien an den Hausfassaden. Hauptsächlich sind es Motive aus der Bibel und aus Heiligenlegenden. Reiche Bürger ließen in späterer Zeit Motive aus dem täglichen Leben der Oberammergauer auf die Hausfassade auftragen. Die Malereien der neueren Zeit haben Darstellungen von Grimms Märchen als Vorlage. Da die Farben Gelb und Blau früher teuer waren, verwendeten die Künstler überwiegend Brauntöne. Die Renovierung der kunstvollen Fresken ist für Hausbesitzer aufwändig und teuer.

Pilatushaus mit Lüftlmalerei von Seraphin Zwink. Im Bauerngarten blühen Japanische Anemonen.
Foto © Andreas Riedmiller Pilatushaus mit Lüftlmalerei von Seraphin Zwink. Im Bauerngarten blühen Japanische Anemonen.
Hausgarten in Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Hausgarten in Oberammergau
Oberammergau
Foto © Andreas Riedmiller Oberammergau
Fremdenzimmer im Dorfmuseum in Unterammergau
Foto © Andreas Riedmiller Fremdenzimmer im Dorfmuseum in Unterammergau

Benediktinerkloster Ettal

Benediktinerkloster Ettal
Foto © Andreas Riedmiller Benediktinerkloster Ettal
Benediktinerkloster Ettal
Foto © Andreas Riedmiller Benediktinerkloster Ettal
Benediktinerkloster Ettal
Foto © Andreas Riedmiller Benediktinerkloster Ettal

Mobil vor Ort auch ohne Auto

Wer zum Wandern kommt, braucht kein Auto. Umweltfreundliche Mobilität spielt eine größere Rolle. Der Gast bekommt bei 70 Gastgebern zu seinem Hotelzimmer automatisch die “KönigsCard”. Damit kann er öffentliche Verkehrsmittel in Oberammergau und den umliegenden Orten, Bergbahnen und viele andere Einrichtungen nutzen und dabei Geld sparen.

Man will die Bushaltehäuschen in Oberammergau modernisieren. Sie sollen mit gut lesbaren und übersichtlichen Infosystemen versehen werden. An allen Kontaktpunkten und auch in Beherbergungsbetrieben soll der Gast besser über öffentliche Verkehrsmittel informiert werden.

Die Vision von Christian Loth, Geschäftsführer der Ammergauer Alpen GmbH, ist klar: Die Ressourcen der Kulturlandschaft müssen erhalten bleiben, die Regionalisierung soll gefördert werden. Die einmalige Landschaft und der Naturpark Ammergauer Alpen sind dafür Grundlage. Verkehrslärm und Abgasbelastung muss geringer werden. Dafür muss es mehr und bequem nutzbare öffentliche Verkehrsmittel geben. Christian Loth möchte Carsharing und Elektrofahrräder zur Verfügung stellen, alle Verkehrsmittel sollen einfach und bequem mit der Königscard nutzbar sein.

Das Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen ist neu in der Kooperation Fahrtziel Natur. Im Verbund mit BUND, NABU, VCD, Deutscher Bahn und 21 weiteren Naturschurzgebieten, Nationalparken und Biosphärenreservaten macht sich die Region Ammergauer Alpen stark für umweltgerechten Tourismus.

Neu:

Fahrtziel Natur-Award 2016 – Ammergauer Alpen: Für elektronische Gästekarte und KönigsCard

Tipps:

  • Der Meditationsweg führt von der Wieskirche bis Schloss Linderhof, vorbei an Kirchen, Kapellen, historischen Orten und durch voralpine Kulturlandschaft. Insgesamt sind es 87 Kilometer, doch auch einzelne Etappen sind möglich.
  • Moorwanderung durch das Weidmoos von Oberammergau bis Ettal
  • In der Museumsführung im Dorfmuseum Unterammergau Wissenswertes über die Wetzsteinmacher erfahren.
  • Eine Käsebrotzeit in der Schaukäserei in Ettal genießen.
  • Durch die Laubengänge und den Schlosspark von Linderhof spazieren.
  • Eine nächtliche Fledermauswanderung mit Naturkundeführer Markus Gerum machen. Er weiß unglaublich viel über die Vampirfledermaus und spürt mit seinem Bat-Detektor heimische Fledermäuse auf. Sehr unterhaltsam und interessant ist die nächtliche “Flugshow” der Fledermäuse, besonders für Familien mit Kindern.
  • Eine Familienwanderung zum Bad Kohlgruber Hörnle unternehmen und in der Hörnlehütte einkehren. Mit Tiefblick auf das Alpenvorland eine Portion Kaiserschmarren genießen.
  • Eine Besichtigung der kleinen Wallfahrtskirche “Heilig-Blut” in Unterammergau.
  • Mit Fahrtziel Natur. Ein Tag in Oberammergau und Umgebung.

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> Fahrtziel Natur 


Fahrtziel Natur - Ammergauer Alpen

Vielen Dank an Fahrtziel Natur der Kooperation mit BUND, NABU, VCD, Deutscher Bahn für die Einladung

 

1 Kommentar zu “Bayern: Naturpark Ammergauer Alpen

  1. Super, danke. JOACHIM aus dem Rheinland

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