Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi im Mukti Ashram. Kailash Satyarthi Foto@Kathrin Harms

Kinderarbeit in Indien: Kailash Satyarthi

Kinder sind unsere Zukunft. Sie haben ein Recht auf Freiheit, Sicherheit und Bildung. Nicht nur in Indien, sondern weltweit schuften Kinder in Fabriken, in Minen, im Steinbruch oder auf Feldern. Mädchen und Jungen arbeiten unter elenden Bedingungen. Sie gefährden dadurch ihre Gesundheit und ihr Leben. Die Vereinten Nationen haben sich in ihrer Nachhaltigkeitsagenda zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 jede Form von Kinderarbeit zu beenden.

Globale Kampagne – jedes Kind darf lernen

Dies fordert die globale Kampagne 100 Million, die der Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi aus Indien ins Leben gerufen hat: Engagierte Jugendliche in Deutschland machen über Petitionen und Aktionen gemeinsam mit Millionen junger Menschen weltweit auf die Einhaltung der Kinderrechte aufmerksam und fordern Abgeordnete auf, die Ausbeutung von Kinderarbeiter- *innen zu beenden. Brot für die Welt unterstützt die Kampagne, die aktuell in über 30 Ländern aktiv ist und arbeitet in zahlreichen Projekten gegen ausbeuterische Kinderarbeit.


Brot für die Welt

Am 1. Advent 2019 eröffnete Brot für die Welt die 61. Spendenaktion. Diese fand - wie im Vorjahr - unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ statt. Bis zum heutigen Tag leben Millionen Menschen in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, diese Situation global und nachhaltig zu ändern. Foto@Hermann Bredehorst/Brot für die Welt
Am 1. Advent 2019 eröffnete Brot für die Welt die 61. Spendenaktion. Diese fand – wie im Vorjahr – unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ statt. Bis zum heutigen Tag leben Millionen Menschen in Armut. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, diese Situation global und nachhaltig zu ändern. Foto@Hermann Bredehorst/Brot für die Welt

Erster Schritt gegen Kinderarbeit

Im November 2019 hatte der Deutsche Bundestag einen Antrag der Koalition gegen ausbeuterische Kinderarbeit angenommen. Dies ist ein erster Schritt auf dem Weg zu verbindlichen gesetzlichen Maßnahmen, die die Rechte von Kindern schützen sollen. „Es ist ein Skandal, dass Kinder in vielen Ländern der Welt immer noch brutal in Steinbrüchen und Minen ausgebeutet werden“, so Vera Isabella Arndt, Vertreterin von Brot-für-die-Welt-Jugend. „Wir appellieren an die deutsche Politik, den Import von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verbieten.“ Dies sei im Koalitionsantrag angedeutet und müsse zügig umgesetzt werden. Darüber hinaus seien verbindliche Vorgaben nötig, damit Unternehmen verpflichtet werden, ihren menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten gerecht zu werden. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit müsse mehr getan werden, um Familien aus extremer Armut zu befreien und allen Kindern dieser Welt einen Schulbesuch zu ermöglichen, erklärt die Jugendvertreterin. 


Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi


Kailash Satyarthi kämpft gegen Kindersklaverei. Im Jahre 2014 wurde ihm für „seinen Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen, sowie für das Recht aller Kinder auf Bildung“ der Friedensnobelpreis zuerkannt.


Das Ziel ist Kinderarbeit zu beenden

Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO zufolge müssen weltweit 152 Millionen Kinder arbeiten, davon 73 Millionen in ausbeuterischer Arbeit. Ihnen wird das Recht auf Freiheit, Sicherheit und Bildung verwehrt. Die Vereinten Nationen haben sich in ihrer Nachhaltigkeitsagenda das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 jede Form von Kinderarbeit zu beenden. Dies fordert auch die globale Kampagne „100 Million“, die Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi, langjähriger Partner von Brot für die Welt und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), ins Leben gerufen hat. Ziel der Kampagne ist es, junge Menschen zu ermutigen, sich weltweit für Kinderrechte stark zu machen und damit wirksame politische Maßnahmen gegen ausbeuterische Kinderarbeit anzustoßen. Die Kampagne ist aktuell in über 30 Ländern aktiv. Brot für die Welt und die GEW unterstützen die Kampagne „100 Million“ in Deutschland. (PM)


Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.

Albert Einstein


Spende – Brot statt Böller

Am 1. Advent 2019 eröffnete Brot für die Welt die 61. Spendenaktion. Diese fand - wie im Vorjahr - unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ statt. Bis zum heutigen Tag leben Millionen Menschen in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, diese Situation global und nachhaltig zu ändern. Foto@Brot für die Welt
Am 1. Advent 2019 eröffnete Brot für die Welt die 61. Spendenaktion. Diese fand – wie im Vorjahr – unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ statt. Bis zum heutigen Tag leben Millionen Menschen in Armut. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, diese Situation global und nachhaltig zu ändern. Foto@Brot für die Welt

Lesenswerte Reportage bei Chrismon

Spende „Brot für die Welt“ statt Böller an Silvester

Ihre Spende an Brot für die Welt können Sie von der Steuer absetzen. Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. ist unter der Steuernummer 27/027/37515 als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit.

Spende wo es am nötigsten ist


Am 1. Advent 2019 eröffnet Brot für die Welt die 61. Spendenaktion. Diese findet - wie im Vorjahr - unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ statt. Bis zum heutigen Tag leben Millionen Menschen in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, diese Situation global und nachhaltig zu ändern.

„Man muss etwas, und sei es noch so wenig, für diejenigen tun, die Hilfe brauchen, etwas, was keinen Lohn bringt, sondern Freude, es tun zu dürfen.“

Albert Schweizer
Teile diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.