Insektensterben-Florfliege

Interview mit Prof. Dr. Lars Krogmann: Insektensterben gefährdet unsere Lebensgrundlage

Erzwespen sind seltsame Gestalten. Im Licht des Mikroskops leuchtet das Insekt wie ein kleines Juwel, seine Flügel schimmern in allen Regenbogenfarben. Aus dem Hinterleib ragt ein Legebohrer heraus, der doppelt so lang ist wie sein Körper. Die Erzwespe ist klein wie ein Staubkörnchen, nicht mal ein Millimeter groß. Sie zählt zu den parasitischen Wespenarten, die dafür sorgen, dass schädliche Insektenpopulationen im Gleichgewicht bleiben. Die Erzwespen wurden in einer Jahrmillionen dauernden Evolution geformt. Diese Winzlinge sind ebenfalls vom Insektensterben betroffen. Prof. Dr. Lars Krogmann erzählt begeistert von den Farben und Formen, die ihn immer wieder überraschen. Das Gesicht der »Stielaugenwespe« ähnelt dem Protagonisten »Sid« aus den Ice Age-Filmen.

Die Eichenrosengallwespe, Andricus foecundatrix ist ca. 2-2 Millimeter groß. sie gehört zu den Gallwespen, Unterordnung Hautflügler. Man findet sie in Wäldern und Parks.
Insektensterben – die Eichenrosengallwespe, Andricus foecundatrix ist ca. 2-2 Millimeter groß. sie gehört zu den Gallwespen, Unterordnung Hautflügler. Man findet sie in Wäldern und Parks. Foto © Andreas Haselböck Naturkundemuseum Stuttgart.

Aufgaben der Insekten im Ökosystem

In einer Handvoll Waldboden sind mehr Lebewesen als es Menschen auf der Erde gibt. Insekten und Mikroorganismen zersetzen herabgefallenes Herbstlaub und Altholz zu fruchtbarem Boden. Die Insektenwelt hat für uns einen viel höheren Stellenwert als wir allgemein wahrnehmen, nicht nur deswegen müssen wir das Insektensterben verhindern.

Interview mit Prof. Dr. Lars Krogmann

Prof. Dr. Lars Krogmann, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart und Universität Hohenheim, Fachgebiet Systematische Entomologie.
Prof. Dr. Lars Krogmann, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart und Universität Hohenheim, Fachgebiet Systematische Entomologie. 

Wie groß ist die Insektenpopulation in Deutschland?

In Deutschland gibt es rund 33.000 Insektenarten, davon sind knapp 10.000 Hautflügler, darunter sind 550 Wildbienenarten und über 7.000 parasitische Wespen. Letztere sind wichtig für das  Ökosystem, denn sie sorgen dafür, dass die Insektenpopulationen im Gleichgewicht bleiben. Sie sind ebenfalls vom Insektensterben betroffen.

Schmetterlinge sind eine eigene Insektenordnung mit etwa 5.000 Arten in Deutschland. Käfer zählen 6.500 bis 6.700 Arten. Knapp 10.000 Arten von Fliegen und Mücken (Dipteren) wurden in Deutschland nachgewiesen.

Welche Bedeutung haben Insekten für das Ökosystem?

Insekten stehen am Anfang der Nahrungskette und sind für die Nahrungsnetze wichtig. Von Insekten ernähren sich nicht nur Kleinsäuger und Vögel, sondern auch Spinnen, Amphibien und Reptilien. Außerdem sorgen sie dafür, dass Blütenpflanzen bestäubt werden. Vieles, was wir essen, hängt direkt von einer guten Insektenbestäubung ab. Parasitische Insekten setzen wir in der biologischen Schädlingsbekämpfung ein. Mit einem geeigneten Gegenspieler kann im Garten und in der Landwirtschaft auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet werden.

Wie ist Ihre Meinung zur Diskussion des Insektensterbens?

Das Insektensterben ist real und es gibt keine Zweifel mehr. Die Studie der Krefelder Entomologen hat nachgewiesen, dass die Biomasse über einen Zeitraum von 30 Jahren um 75 bis 80 Prozent zurückgegangen ist. Darüber hinaus gibt es Einzelstudien über kleinere Insektengruppen, Tagfalter, Wildbienen, andere Insekten, die zum Teil noch deutlicher zurückgegangen sind. Nicht nur auf der Ebene der Individuen, sondern auch auf der Ebene der Artenzahlen.

Gibt es zum Insektensterben verlässliche Daten?

In der Zeitschrift PLOS One wurden die Ergebnisse der Krefelder Entomologen in Zusammenarbeit mit holländischen und englischen Wissenschaftlern publiziert. Diese Studie hat viele Fallenfänge von Insekten ausgewertet. Diese Daten sind in ihrer Fülle einzigartig, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Es gab eine weltweite Reaktion auf diese Studie und es ist für mich überraschend, dass die wissenschaftliche Validität dieser Studie von einzelnen Wissenschaftlern und Vertretern der Agrarindustrie angezweifelt wird. Weil sie angeblich statistisch nicht richtig ausgewertet sei und statistische Mängel habe. Man kann sicher über verschiedene statistische Auswertungen diskutieren. Es gibt nie richtig oder falsch. Wenn man sich die Daten genau anschaut, kann man eigentlich über die Bedeutung keine Zweifel haben. Was wir jetzt nicht brauchen, ist ein Gelehrtenstreit darüber, wie man die Daten hätte auswerten sollen. Man muss froh sein, dass man solche Daten hat. Diese Daten wurden von Leuten gesammelt, die nicht fest angestellt waren und die auch nicht dafür bezahlt wurden. Es sind trotzdem Wissenschaftler, die diese wertvolle Arbeit in ihrer Freizeit gemacht haben.

Solche Daten zu erheben sind Hoheitsaufgaben der Politik. Hier in Stuttgart haben wir einen großen entomologischen Verein mit sehr engagierten Leuten, die in ihrer Freizeit Daten sammeln. Für diese Arbeit brauchen wir Unterstützung und Geldmittel. Es müssen neue Stellen geschaffen werden, um Informationen über Insektenpopulationen zu sammeln. Das müsste eigentlich ein ganz neuer Zweig der Wissenschaft werden. Die taxonomische Forschung ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland vernachlässigt worden und müsste zukünftig wieder verstärkt ein Thema an Universitäten sein.

Gibt es Informationen über die Entwicklung der Insektenpopulationen?

Wir brauchen ein besseres Monitoring und verlässlichere Daten. Das Insektensterben nachzuweisen ist jetzt gelungen. Jetzt müssen zukünftige Veränderungen von Insektenpopulationen erfasst werden. In den letzten dreißig Jahren ist es passiert, dass wir das schleichende Sterben dieser ökologisch bedeutsamsten Tiergruppe fast nicht bemerkt haben. Das darf zukünftig nicht mehr passieren. Durch ein verbessertes Monitoring hätte man die Grundlage für einen verbesserten und angewandten Naturschutz. Man könnte an den Zahlen sehen, wie sich eine veränderte Nutzung auf die Entwicklung von Insektenbeständen zukünftig auswirkt.

Was ist die Ursache des Insektensterben?

Es gibt nicht die eine Ursache für das Insektensterben, sondern es sind viele Faktoren, die zusammen zu diesen dramatischen Zahlen geführt haben. Ein wichtiger Faktor sind neuartige Pestizide, dazu gehören die Neonicotinoide, die in den letzten zehn Jahren verstärkt zum Einsatz kamen. Neonicotinoide sind Nervengifte, die die Reizweiterleitung in den Nervenzellen der Insekten verhindern. Das führt dazu, dass die Insekten zwar nicht gleich sterben, aber für die Fortpflanzung ausfallen. Daneben gibt es eine stärkere Landnutzung in den letzten Jahrzehnten. Es wird fast jeder Quadratmeter für die Landwirtschaft genutzt. Es werden nicht nur mehr Pestizide, Herbizide, und Fungizide eingesetzt, sondern es gibt kaum noch Brachland, was für die Entwicklung von Insektenpopulationen nützlich wäre. Die wenigen Naturschutzgebiete, die wir haben, sind wie kleine einzelne Inseln in der Agrarlandschaft, die nicht mit anderen Gebieten vernetzt sind. Das heißt, die Populationen von Insekten und anderen Organismen sind wie auf Inseln gefangen und können sich nicht genetisch austauschen. Dies führt langfristig zum Aussterben von solchen Arten.

Welche Forderungen haben Sie an die betreffenden Akteure?

Die Politik muss bessere Rahmenbedingungen schaffen. Landwirtschaftliche Subventionen müssen stärker den biologischen Landbau fördern. Es muss sich für Landwirte finanziell lohnen, auf eine ökologischere Bewirtschaftung umzustellen. Wir sind heute bei einem Anteil von sechs bis acht Prozent ökologischen Landbaus in Deutschland. Das ist viel zu gering und müsste deutlich erhöht werden.

Wir brauchen eine bessere Vernetzung von Schutzgebieten und brauchen mehr Blühstreifen in der Natur mit regionalen, heimischen Pflanzen, die für Wildbestäuber von Nutzen sind. Wir brauchen ein besseres Management von Schutzgebieten. Man sollte die Bewirtschaftungsweise überdenken. Grünflächen werden viel zu oft gemäht. Dadurch nimmt man den Insekten nicht nur die Blüten, sondern auch die Jungstadien und ihre Larven aus der Natur.

Was kann der Einzelne für den Insektenschutz unternehmen?

Jeder Einzelne kann in seinem privaten Umfeld einen wichtigen Beitrag leisten. Verbraucher könnten beispielsweise weniger Fleisch essen und darauf achten, möglichst viele Bioprodukte zu kaufen. Das wäre ein wichtiger Punkt.

Sie könnten dort, wo sie Einfluss auf Flächen in der Natur haben, sei es der Garten, der Balkon oder andere Flächen, einen Beitrag leisten. Kommunen und Gartenbesitzer sollten darauf achten, dass sie keine Pestizide, keine Chemikalien mehr einsetzen. Außerdem sollten sie heimische Stauden, Sträucher und Kräuter anpflanzen.

Man könnte Ecken im Garten verwildern lassen. Eine Ecke mit Totholz bietet vielen Käferlarven wieder einen Lebensraum. Brennnesseln sind wichtige Raupenfutterpflanzen für die bunten Tagfalter. Man könnte ein Wildbienenhotel aufhängen, um zu sehen, wie spannend die Biologie der heimischen Bestäuber ist. Man kann auch auf kleiner Fläche sehr viel Positives bewirken.

Thujapflanzen, Kirschlorbeer und andere fremdländische Arten, die man häufig in Baumärkten für wenig Geld kaufen kann, sind ökologisch vollkommen wertlos für heimische Insekten.

Wie wirken sich Insektizide auf das Bodenleben und die Bodenfruchtbarkeit aus?

Das ist sicher ein neues wichtiges Thema der Zukunft. Früher oder später landen alle Pestizide und Insektizide im Boden und beeinflussen dort die Bodenfauna. Der Boden ist die große Unbekannte in unserem Ökosystem. Das heißt, dieser Bereich ist wissenschaftlich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wenig erforscht. Da sind viele Organismen, Fadenwürmer, Springschwänze, verschiedene tierische und auch pflanzliche Organismen, die man wissenschaftlich noch gar nicht kennt. Viele Organismen haben noch keine Artnamen und sind zum Teil noch gar nicht entdeckt oder wissenschaftlich erforscht. Da müsste man einen neuen Forschungszweig etablieren.

Vielen Dank, Herr Krogmann, für das Gespräch

Volkszählung der Insekten

Im Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart stapeln sich Holzkästen und Sammlungen von Käfern, Wespenarten, Schmetterlingen und vielen anderen Insektenarten. Mit den Funden werden die biologischen Daten, der genaue Fundort, die Wirtspflanzen und Habitate aufgezeichnet. Aussterbende Arten werden dokumentiert. Des weiteren werden parasitierende Insekten erforscht, um die Anwendungen für eine umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung zu erweitern. Das Staatliche Museum für Naturkunde ist eine Schatzkammer der biologischen Vielfalt Deutschlands. Bis zu 4,5 Millionen Tiere wurden gesammelt und dokumentiert. Die Pflege, der Erhalt und Ausbau dieser Sammlungen erfordert viel Engagement. Wissenschaftler aus aller Welt kommen nach Stuttgart oder lassen sich Material zusenden. Prof. Dr. Lars Krogmann: „Das Monitoring über die Ausbreitung und Entwicklung von Insektenpopulationen ist eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft.“

Staatliches Museum für Naturkunde in Stuttgart

Das Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart besteht aus zwei Gebäuden im Stuttgarter Rosensteinpark. Die Ausstellungs- und Forschungstätigkeiten vereinigen.Das Museum Schloss Rosenstein widmet sich der Biologie und das Museum am Löwentor legt den Fokus auf Paläontologie und Geologie.
Das Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart besteht aus zwei Gebäuden im Stuttgarter Rosensteinpark. Die Ausstellungs- und Forschungstätigkeiten vereinigen. Das Museum Schloss Rosenstein widmet sich der Biologie und das Museum am Löwentor legt den Fokus auf Paläontologie und Geologie.

Die Kunst der Verwilderung 

Unser Garten hat im Laufe der Zeit manche Veränderung durchgemacht. Zuerst war es ein Ziergarten mit Blütenstauden und Zierrasen, dann brauchten wir Platz für die Kinder zum Spielen. In den letzten Jahren ließen wir unseren Garten kontrolliert verwildern.  

Heimische Gehölze und Wildstauden ziehen Insekten an

Heimische Arten und Wildstauen haben sich durchgesetzt. Als Einfriedung pflanzten wir Holunder, Haselsträucher, Pfaffenhütchen und Wildrosen. Über das Jahr ist immer etwas am Blühen und Fruchten. Im Frühling erfreuen wir uns am Duft des Bärlauchs, dessen junge Blätter in der Küche Verwendung finden. Im Frühsommer blühen die Wildrosen und im Herbst zeigen Pfaffenhütchen und Wildrosen ihre roten Beeren. Im Schatten der Sträucher wachsen Gruppen mit verschiedenen Farnarten, Vergissmeinnicht, Schwertlilien, Taglilien, die Wiesenraute und Geißbart. Die Haselsträucher locken im Herbst Eichhörnchen und den Tannenhäher an. Die heimischen Pflanzen und Sträucher ziehen eine reiche Zahl an Schmetterlingen, Insekten und Vögel an. Das Vogelkonzert im Frühling macht uns Freude und es ist immer ein kleines Schauspiel, wenn unsere Enkel zu Besuch kommen und im Garten Insekten und Schmetterlinge beobachten können.

Tipp: Der Sommerflieder zieht prachtvolle Schmetterlinge an. An lauen Sommerabenden schwirrt der Taubenschwärmer wie ein Kolibri um die Lonicera-Kletterpflanze und senkt seinen Rüssel tief in ihre Lippenblüten.

„Seedbombs“ mit Wildpflanzensamen

Insektensterben-Seedbombs mit Wildpflanzensamen
„Seedbombs“ mit Wildpflanzensamen

Wildwiese

Der Rasen wurde schon Jahre lang nicht mehr gedüngt. Wir sind glücklich darüber, dass sich aus der umgebenden Wiese Wildpflanzen und Kräuter eingeschlichen haben. Margeriten, Günsel und Habichtskraut haben sich von selbst angesiedelt. Gelegentlich bringe ich von meinen Spaziergängen Samen von Wildpflanzen der Umgebung mit. Ich nehme die Samen und forme mit feuchter Erde und Lehm sog. »Seedbombs«. Diese Samenkugeln verteile ich mit einem Setznagel im Rasen. Seitdem bringen Klappertopf, Rotklee, Margeriten, Lichtnelken und Zittergras noch mehr Artenvielfalt in den Garten. 

Unordnung bietet Lebensräume für Insekten und Kleintiere

Bewusst lassen wir in einer Ecke Brennnesseln als Futter für Insektenraupen stehen. Ein Haufen Altholz bleibt für holzzersetzende Käfer liegen und an anderer Stelle ist ein Steinhaufen für Eidechsen und Kröten. 

Gezielte Verwilderung macht den Hausgarten pflegeleichter

Von Zeit zu Zeit braucht unser Wildgarten den gekonnten Eingriff mit der Gartenschere. Zu starker Wildwuchs wird eingedämmt und zu wild wuchernde Pflanzenteile werden im Herbst entfernt. Die Wildnis soll sich nur dort ausbreiten, wo sie hinpasst. Wer mit Einfühlungsvermögen im Naturgarten ans Werk geht, hat am Ende viel weniger Arbeit.

Wildwiese mit Sternmiere
Wildwiese mit Sternmiere

Insektenhotel für Wildbienen 

Insektenhotel für Wildbienen
Insektenhotel für Wildbienen

 

Buschwindröschen - Anemone nemerosa
Buschwindröschen – Anemone nemerosa
Wildwiese mit Margeriten
Wildwiese mit Margeriten

Weiterführende Informationen zum Insektensterben:

 

Mein Tipp: Mehr Berichte über das dramatische Insektensterben in den Medien

Neun Forderungen der Wissenschaft gegen das Insektensterben

Mein Tipp: SWR – Diskussion mit Gerhard Glaser, Vizepräsident des Landes-Bauernverbandes Baden-Württemberg, Jochen Goedecke, Referent für Landwirtschaft und Naturschutz beim NABU und Prof. Dr. Lars Krogmann.

Mein Tipp: Jan Haft nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise in ein Naturparadies vor der Haustüre. Das Buch zeigt bunte Pflanzen und Blüten, die viele aus ihrer Kindheit noch kennen. Nirgendwo leben mehr Insektenarten und gleichzeitig ist kein heimischer Lebensraum so stark bedroht wie die Blütenwiese: Ein Drittel unseres Landes war einst von blühenden Wiesen bedeckt, heute sind es noch zwei Prozent. Das Buch weckt Begeisterung für diesen artenreichen, lebendigen Lebensraum und ist zugleich ein Aufruf zur Rettung der letzten Blumenwiesen.

Wir brauchen „blühende Landschaften“: Für interessierte Menschen, die sich als „Blühbotschafter“ für insektenfreundliche Gärten und Siedlungen einsetzten möchten. Weitere Infos Naturerlebniszentrum Allgäu in Immenstadt.

Bayerische Akademie der Wissenschaften.
Insektensterben: Ausmaß, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten  – Podcast

Mitmachaktion:

BUND – Insektensafari im Garten – Insekten bestimmen


Insektensterben-Segelfalter

Dank an Prof. Dr. Lars Krogmann vom Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart und Herr Andreas Haselböck für die gelungenen Insektenfotos.

 

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  1. Norbert Schorsch

    Hier müsste doch jeder, der Verstand hat, nachdenklich werden. Aber leider werden solch erklärenden, wertvollen Beiträge nur von wenigen „Naturverstehern“ gelesen.

    • Es könnten mehr Leser sein, da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Jeder aufmerksame Naturfreund beobachtet, dass die Lebensräume und Biotope für Insekten und Kleintiere dramatisch weniger werden. Doch viele Menschen haben den Bezug zur Natur verloren, deswegen juckt das manche wenig. Wir brauchen die Artenvielfalt zur Bestäubung für Kulturpflanzen, Insekten stehen am Beginn der Nahrungskette für andere Kleintiere, für die Vogelwelt usw. Mit dem Einsatz von chemischen Insektiziden wird alles ausgelöscht. Darunter sind winzig kleine und nützliche Insekten, die Schadinsekten parasitieren. Diese Nützlinge brauchen wir, um eines Tages auf chemischen Pflanzenschutz verzichten zu können.

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