Wanderung im Ostallgäu

Bayern: Allgäu – Biohotel Eggensberger

Urlaub vom Auto: „Fahren wir mit dem Auto oder mit der Bahn in Urlaub“? Viele haben ihre private Energiewende längst begonnen. Wie leicht endet die Anreise ins Urlaubsgebiet im Stau! Wertvolle Zeit wird vergeudet, Fahrstress und hohe Tankkosten sind kaum zu umgehen. In Ferienorten wächst das Verkehrschaos, in „Luftkurorten“ wird die Luft belastet. Dazu kommen oft teure Parkgebühren vor Ort. Da ist die Anreise mit der Bahn eine Alternative. Hotelier Andreas Eggensberger ist Vorreiter und Vordenker für nachhaltiges Wirtschaften und regionale Mobilität.

Eggensberger möchte seine Gäste „begeistern und bewegen“. Das Energiemanagement seines Hauses sind ihm ebenso wichtig wie die Zufriedenheit der Gäste mit Küche und Service. Zwei Stromtankstellen versorgen die hoteleigenen Elektromobile und E-Bikes mit eigen erzeugtem Solarstrom. Damit fahren Hotelgäste in der Region zu 100 Prozent emissionsfrei. Dieses Hotel-Energiekonzept ist bisher in Deutschland einmalig.

Schon 2003 wurde das Haus von Eggensberger als erstes Biohotel im Allgäu zertifiziert. Mit der Erweiterung der Fotovoltaikanlage von 50 kWp auf 170 kWp hat Sonnenenergie einen Anteil von 53 Prozent am gesamten Energieverbrauch. Die Solarenergie wird für den Eigenverbrauch verwendet. Überschüssige Energie wird in modernen Solarbatterien zur Überbrückung gespeichert. Elektronische Steuerungen managen den Stromverbrauch im Hotel. Je nachdem, wieviel Solarenergie zur Verfügung steht, werden Verbrauchsgeräte dem aktuellen Stromangebot zu-oder abgeschaltet.

Umsteigen vom Auto auf die Bahn fällt leicht, wenn am Ferienziel Konzepte für regionale Mobilität vorhanden sind. Fast 30 Prozent der Gäste des Biohotel Eggensberger reisen heute schon mit der Bahn an. Nach kostenlosem Transfer vom nahegelegenen Bahnhof zum Hotel steht vor Ort eine Flotte Elektroautos sowie E-Bikes für Ausflüge in die Umgebung zur Verfügung. Damit fahren Gäste komfortabel und mit Sonnenstrom vom Hoteldach zu 100 Prozent emissionsfrei.

Die Unabhängigkeit vom Auto bringt eine Entschleunigung der kostbaren Urlaubszeit. Erholung vom ersten Tag an! Tipps für Unternehmungen rund um das Biohotel Eggensberger in Hopfen am See!


Biohotel Eggensberger in Hopfen - Nele Dirksen an der Hotelrezeption
Foto © Andreas Riedmiller Empfang im Biohotel Eggensberger

Biohotel Eggensberger in Hopfen am See
Foto © Andreas Riedmiller Wertvollste Zeit ist Urlaubszeit
Biohotel Eggensberger in Hopfen am See
Foto © Andreas Riedmiller Im Biohotel Eggensberger
Biohotel Eggensberger in Hopfen am See
Foto © Andreas Riedmiller Biohotel Eggensberger

1. Tag: Ein Wandererlebnis

An einem schönen warmen Frühlingstag starten wir zu einer großen Runde mit zirka 20 Kilometer. Die Tour führt vom Biohotel Eggensberger durch Wälder und Wiesen, mit kleinen Steigungen und ist nicht schwer. Zuerst steigen wir leicht an vom Biohotel Eggensberger bis zur Ruine Hopfen. Dann weiter über leichte Wald- und Wiesenwege zur Alpe Beichelstein. Von dort hinunter nach Weizern. Weiter zu den Ruinen Hohenfrey- und Eisenberg. Danach Besichtigung der Wallfahrtskirche Mariahilf in Speiden. Einkehr im nebenliegenden Sudhaus der Brauerei. Nach einer deftigen Brotzeit ging es zurück zum Biohotel Eggensberger.Wir gehen mit leichtem Gepäck und Wanderschuhen. Im Rucksack ist eine Trinkflasche, Regenschutz und ein Fernglas.

Die private Wanderführerin Dana wartet in der Hotelrezeption: Gleich geht es hoch zur Ruine Hopfen. Direkt vor unseren Füßen liegt der malerische Hopfensee. Dahinter sind die Füssener und Tiroler Berge im schönsten Morgenlicht. Unterhalb des Säulings sehen wir das weiße Gemäuer und die Zinnen von Schloss Neuschwanstein aus dem Bergwald ragen. Wir gehen den Forstweg weiter und wandern durch eine Waldlichtung. Eine Gruppe Rehe scheint uns zunächst nicht zu bemerken, sie äsen ruhig am Waldrand. Der Feldweg führt durch wellige Wiesenlandschaft. Dann zieht ein Steig in Richtung Alpe Beichelstein. Im Vorbeigehen schauen wir in die kleine Hofkapelle St. Anna. Die Alpe Beichelstein steht auf einem langgezogenen Höhenrücken im Alpenvorland.

Ostallgäuer Landschaft
Foto © Andreas Riedmiller Alpe Beichelstein
Rundwanderung im Ostallgäu
Foto © Andreas Riedmiller Blick auf den Hopfensee
Wanderung im Ostallgäu. Blick auf Zell und Ostallgäuer Berge.
Foto © Andreas Riedmiller Wanderung im Ostallgäu. Blick auf Zell und die Ostallgäuer Berge.
Wanderung im Ostallgäu. Blick auf die Ruine Hohenfreyberg.
Foto © Andreas Riedmiller Die Landschaft im Blick. Im Bild rechts die Ruine Hohenfreyberg.
Wanderung im Ostallgäu. Blick auf die Ruine Eisenberg.
Foto © Andreas Riedmiller Blick auf die Ruine Eisenberg.
Wanderung im Ostallgäu. In der Ruine Freyberg.
Foto © Andreas Riedmiller  Die Ruine Hohenfreyberg erkunden.
Wanderung im Ostallgäu. In der Ruine Freyberg.
Foto © Andreas Riedmiller Ruine Hohenfreyberg.
Wanderung im Ostallgäu. Wanderung zur Ruine Freyberg.
Foto © Andreas Riedmiller Wanderung zur Ruine Freyberg.
Burgenregion Ostallgäu - Schloss Weizern in Eisenberg
Foto © Andreas Riedmiller Burgenregion Ostallgäu – Schloss Weizern in Eisenberg
Verkäuferinnen im Laden der Sennerei in Weizern im Ostallgäu
Foto © Andreas Riedmiller Käsespezialitäten im Angebot – Sennerei in Weizern
Wanderung im Ostallgäu. Hier der Blick zum Säugling.
Foto © Andreas Riedmiller Blick zum Säuling.
Wanderung im Ostallgäu. Hier der Blick zum Säugling.
Foto © Andreas Riedmiller  Blühende Bergwiesen
Apfelblüte im Ostallgäu
Foto © Andreas Riedmiller Apfelblüte im Ostallgäu
Wiesenwanderung im Ostallgäu - Allgäu Trilogie
Foto © Andreas Riedmiller Wiesenwanderung im Ostallgäu
Wiesenwanderung im Ostallgäu
Foto © Andreas Riedmiller Leichte Wiesenwanderung von Hopfen am See zur Alpe Beichelstein
Wiesenwanderung im Ostallgäu
Foto © Andreas Riedmiller Wiesenwanderung zur Alpe Beichelstein

Panoramablicke ins Alpenvorland

Der Ausblick über die Seen- und Hügellandschaft bis zu den hohen Bergen der Alpen ist grandios. Bei klarem Wetter reicht der Panoramablick von den oberbayerischen Bergen im Osten bis zum Säntis im Westen. Ich kann mich kaum sattsehen. Mein Auge spaziert über die Hügellandschaft hin zu den Gipfeln am Horizont, zurück zu Voralpenseen und ich sehe die Strukturen der Landschaft. Traumhaft! Nach einer kurzen Vesper wandern wir gestärkt weiter. Der Weg geht am Höhenrücken entlang in Richtung Westen.

Unser nächstes Ziel ist die Sennerei in Weizern, von hier aus gehen wir hoch zu den beiden Ruinen Eisenberg und Hohenfreyberg. Wir erkunden die Ruine in alle Winkel und genießen die Ausblicke von oben.

Wallfahrtskirche, Semmelknödel und Schweinshaxe

Mittlerweile ist es später Nachmittag und Dana hat uns im Sudhaus Brauerei in Speiden angekündigt. Bevor wir uns dem leiblichen Genuss hingeben, spricht Dana noch ein Gebet in der Gnadenkapelle, die neben der Wallfahrtskirche in Speiden steht. Bratenduft der nahen Gaststätte weht bis zur Kirche herüber und zieht in die Nase. Wir nehmen auf der sonnigen Terrasse am Gasthaus Platz. Vor uns tragen Bedienungen im Dirndlkleid übervolle Teller mit riesigen Semmelknödeln, gegrillten Schweinshaxen und deftigen bayerischen Gerichten vorbei. Mit sanftem Druck lassen wir uns von der freundlichen Bedienung überzeugen und bestellen für den ersten Durst frischgebrautes, dunkles Starkbier. Die Versuchung ist zu groß, wir bestellen noch Schweinsbraten und Knödel dazu. Am Abend geht es die letzte Etappe über flache Wiesenlandschaften zurück zum Hotel Eggensberger in Hopfen am See.

Wallfahrtsort Speiden
Foto © Andreas Riedmiller Wallfahrtsort Speiden mit Kirche Mariahilf
Wallfahrtskirche Mariahilf in Speiden
Foto © Andreas Riedmiller Wallfahrtskirche Mariahilf
Brauereigaststätte in Speiden
Foto © Andreas Riedmiller Im Sudhaus der Brauerei in Speiden
Schweinshaxe in der Brauereigaststätte in Speiden
Foto © Andreas Riedmiller Deftige Schweinshaxe in der Brauereigaststätte in Speiden

2. Tag: Ein Bike-Erlebnis

An diesem schönen Sommertag nimmt mich Tanja mit auf eine Radtour und zeigt mir ihre Heimat. Ein E-Bike kommt für die sportliche Tanja nicht in Frage. Sie fährt jeden Tag vom oberbayerischen Prem nach Hopfen am See zu ihrem Arbeitsplatz im Hotel Biohotel Eggensberger.

Wir wollen heute um den Forggensee bis Füssen und zurück nach Hopfen radeln. Der Weg führt über ein paar kleine Dörfer, weiter nach Rieden am Forggensee. Tanja schwärmt von ihrer Heimat. „Besonders schön ist es, wenn früh morgens die Sonnenstrahlen durch Nebelschwaden strahlen. Wenn die Morgennebel sich verziehen und die hügelige Voralpenlandschaft Stück für Stück zum Vorschein kommt. Wenn ich an der großen, freistehenden Linde bei Prem vorbeikomme, bin ich glücklich. Das ist eine Traumlandschaft hier im Ostallgäu“, sagt Tanja.

Wir lassen Roßhaupten links liegen und kommen bald darauf vorbei an hölzernen Römerfiguren. Sie erinnern daran, dass hier die Römerstraße „Via-Claudia-Augusta“ vorbeiführt. Wenn der Forggensee im Winter leer ist, sieht man noch Spuren dieser Römerstraße. Die Blumenwiesen sind alle gemäht, das geht heutzutage ruckzuck mit modernen Maschinen. Die Heuschwaden liegen nach einem Tag zum Einführen bereit.  Würziger Heuduft liegt über der Ostallgäuer Landschaft. Wir radeln weiter über Feldwege in Richtung Forggensee-Staumauer und machen einen Abstecher zum Kraftwerk hinunter. Nach einem kurzen Museumsbesuch fahren wir zum Panoramakiosk am Seeufer.

Ein gut ausgebauter Radweg führt am Seeufer in Richtung Illasbergsee entlang. Bei der folgenden Steigung bin ich eindeutig im Vorteil. Mein E-Bike mit „eingebautem Rückenwind“ bringt mich bequem und ohne Anstrengung den Berg hinauf. Dann biegen wir rechts ab in Richtung Hergratsrieder Weiher. Wir kommen in einem Bauerndorf an einem Schild vorbei mit der Aufschrift „Abrakadabra“. Interessant, was es zu sehen gibt. Am Bauernhof ist eine Mischung aus Biergarten und Trödelladen aufgebaut. Wir kehren ein und schauen zu, wie der Wirt seine skurrilen „Dekostücke“, alte Nähmaschinen, sonstige ausrangierte Geräte und andere Schätze in seinem Revier „dekorativ“ aufbaut.

Fotografierte Idylle

Nicht weit von hier ist der Hergratswieser Weiher. Berühmt geworden ist er durch Fotografien, die wieder und wieder vom gleichen Standort aus für Reisemagazine fotografiert werden. Der Hergratsrieder Weiher mit dem Bauernhof daneben und einer kleinen Hofkapelle ist sehr idyllisch. Kaum jemand kommt ohne Fotostopp daran vorbei.

Die kleine Teerstraße führt weiter nach Schwangau. Hier kann man die Kirche St. Coloman besichtigen oder einen Schlenker zu den Königsschlössern machen. Sehr sehenswert ist die Altstadt von Füssen, das Lauten-und Geigenmuseum im St. Mang- Kloster und die einmalige Totentanzdarstellung in der Kapelle des ehemaligen St. Mang- Klosters. Nicht versäumen!

Ostallgäu_Radrunde um den Forggensee
Foto © Andreas Riedmiller Ostallgäu_Radrunde um den Forggensee
Ostallgäu - Radrunde um den Forggensee
Foto © Andreas Riedmiller Ostallgäu – Radrunde um den Forggensee
Ostallgäu - Radrunde um den Forggensee
Foto © Andreas Riedmiller Ostallgäu – Radrunde um den Forggensee
Ausstellungsraum im Kraftwerk am Forggensee
Foto © Andreas Riedmiller Ausstellungsraum im Kraftwerk am Forggensee
Kraftwerk am Forggensee
Foto © Andreas Riedmiller Kraftwerk am Forggensee
Ostallgäu - Radrunde um den Forggensee
Foto © Andreas Riedmiller Ostallgäu – Radrunde um den Forggensee
Ostallgäu - Radrunde um den Forggensee
Foto © Andreas Riedmiller Ostallgäu – Radrunde um den Forggensee

3. Tag: Ein Ausflug mit dem E-Mobil

An einem nassen Regentag unternehmen Dana und ich einen Ausflug ins Lechtal. Mit dem E-Mobil. Wir fahren fast geräuschlos. Die Berge sind in Nebel gehüllt, Regenschauer peitschen an die Windschutzscheibe. Das ist kein Wetter für die Frauenschuhwiese bei Vorderhornbach, die wir gern besucht hätten. Dafür nimmt mich Dana mit zu Freunden in das Restaurant Hirschbachalm, im Feriendorf Höfen am Hahnenkamm. Spielt das Wetter mit, ist eine Wanderung im nahegelegenen Naturpark Lechtal ein Urlaubserlebnis. Im Naturpark werden auch Führungen angeboten, um die Natur und die Lechregion aus allernächster Nähe zu erleben.

Bei Regen ins Museum

Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher zur Klause Ehrenberg. Im Museum der Klause ist seit kurzem die Naturausstellung „Der letzte Wilde“ eröffnet worden. Die sehenswerte Ausstellung zeigt Wissenswertes über den Fluss Lech und den Naturpark im Lechtal. Über den Landgasthof Schluxen bei Pinswang fahren wir gemütlich nach Schwangau, wo eine E-Mobil Tankstelle steht.

Während das Auto geladen wird, besuchen wir das Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau. Hernach geht’s zurück nach Hopfen am See.

Biohotel Eggensberger in Hopfen am See - Ausflug mit dem Elektromobil
Foto © Andreas Riedmiller Biohotel Eggensberger – Ausflug mit dem Elektromobil
Restaurant Hirschbichlalm im Feriendorf Höfen im Lechtal
Foto © Andreas Riedmiller Restaurant Hirschbichlalm im Feriendorf Höfen, im Lechtal.
Wanderung im Lechtal
Foto © Andreas Riedmiller Wanderung im Lechtal
Ausflug mit dem Elektromobil
Foto © Andreas Riedmiller Biohotel Eggensberger – Ausflug mit dem Elektromobil

Biohotel Eggensberger in Hopfen - Nele Dirksen an der Hotelrezeption

>Biohotels
>Biohotel Eggensberger
>Fahrtziel Natur


Mein Dank an alle Mitwirkenden: Nele, Dana, Tanja und Biohotel Eggensberger für die freundliche Unterstützung.

8 Kommentare zu “Bayern: Allgäu – Biohotel Eggensberger

  1. Die drei Damen von der Sennerei sind einfach zu nett. Und die Ausblicke – wie immer – grandios.

    • Danke Monika. Das Bild ist zum Schmunzeln. Die drei Damen von der Sennerei in Weizen im Ostallgäu waren verlegen, als ich sie um Fotoerlaubnis fragte. In der Sennerei Weizern gibt es würzigen Bergkäse. Es gibt “Hanfkäse” und viele andere Allgäuer Käsesorten. Gäste nehmen gern Käsevorräte mit nach Hause und packen vor der Heimreise noch ihren Kofferraum voll.

  2. Hallo Andreas,
    toller “Rundumschlag” bei den verschiedenen Aktivitäten. Und du hast ja mal richtig oft Menschen im Bild. 😉 Modelle?! Sehr gelungen und macht Lust auf´s Allgäu, viele Grüße aus Stuttgart,
    Thomas und Silke.

    • Dank Euch beiden für den Kommentar. Dana und Tanja vom Biohotel Eggensberger waren meine “Models”. Sie zeigten mir die reizvolle Umgebung von Hopfen am See. Die Tageswanderung durch Wiesen und Wälder, über die Hügel von Beichelstein, weiter zu den Burgruinen Hohenfrey – und Eisenberg, bis zum Wallfahrtsort Speiden war ein Traum. Im Sudhaus des Brauereigasthof Speiden belohnten wir uns mit kräftigem Dunkelbier und einer Portion deftigen bayrischen Schweinshaxe.

      Gruß Andreas

  3. Das sieht ganz toll aus dort und macht sicher Lust auf einen Aufenthalt! Bist Du denn selber auch mit der Bahn angereist?

    • Das Ostallgäu ist eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands. Bis zum Biohotel Eggensberger ist es für mich nur ein „Katzensprung“. Hopfen am See ist nicht direkt mit der Bahn verbunden. Die letzten Kilometer von Füssen aus muss ein Taxi genommen werden. Deshalb ließ ich mich gleich von Oy-Mittelberg aus mit dem Wagen hinbringen.

      Bereits 29,8% der Gäste reisen mit der Bahn zum Biohotel Eggensberger an. Mit örtlichen Taxis werden Gäste am Bahnhof Füssen abgeholt und zum Biohotel gebracht. Für Bahn-Gäste gibt es ein Zuckerl extra. Pro Woche Aufenthalt können Gäste das hauseigene Elektromobil und E-Bikes kostenlos nutzen. Die Zufriedenheit darüber ist sehr hoch, teilte mir Andreas Eggensberger mit.

  4. Es sollte mehr solcher Hoteliers geben, die aus Gästesicht agieren und zum Beispiel vom Bahnhof abholen oder zum Ausgangspunkt einer Wanderung bringen. Mobil zu sein, finde ich auch vor Ort wichtig, es muss aber nicht das eigene Auto sein. Schöne Farben, vor allem der See im Lechtal.

    • Obwohl das Klima leidet, wächst der Individualverkehr weiter an und verursacht mehr Emissionen als je zuvor. Besonders im Winter, steigen die Stickoxide bei Inversionswetterlagen auf das dreifache über dem Grenzwert. Deswegen sind umweltfreundliche Mobilitätsangebote wie vom Hotel Eggensberger in Hopfen am See sehr wichtig.

      Du hast recht, manche Gastgeber könnten viel mehr Service anbieten und Gäste motivieren das Auto daheim zu lassen. Dazu gehören gute Informationen über Zug- und Busverbindungen im eigenen Haus und auf der hauseigenen Webseite. Tipps wie man vor Ort mobil bleibt. Wie man einfach und schnell an Ausgangspunkte von Wanderwegen kommt oder gleich einen Zubringerdienst einrichten. Es gibt viele Möglichkeiten den Gast zu motivieren die Umgebung zu erkunden. Urlaub kann auch eine Zeit der Besinnung sein zu mehr Lebensqualität im Alltag zu kommen.

      Es gibt Angebote von “Fahrtziel Natur”, das ist ein Zusammenschluss der Deutschen Bahn mit Umweltverbänden, in Naturregionen. Für Übernachtungsgäste sind oftmals regionale Mobilitätsangebote vor Ort kostenfrei. Es lohnt sich die neuen Angebote der Regionen anzusehen.

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