Mittelalterliche Stadtführung in Konstanz.

Baden-Württemberg: Mittelalterliche Städte am Bodensee

Im Hafen von Konstanz steigen wir in eine Lädine, lassen die Leine los und nehmen Kurs auf Meersburg. Langsam fahren wir mit Motorkraft aus dem Hafen, vorbei am Wahrzeichen von Konstanz, der vollbusigen Statue Imperia. Zu dieser Jahreszeit sind keine Wassersportler unterwegs. Die Bodenseefähre kommt uns entgegen und schickt ab und zu eine hohe Bugwelle quer über den See. Die flach gebaute Lädine torkelt dann für eine Weile im Wasser auf und ab. Eine Lädine ist der Nachbau eines mittelalterlichen Lastschiffs und hat nur ein Rahsegel, wie es auch Wikingerschiffe hatten. Damit kann man gut vor dem Wind segeln, jedoch nicht gegen den Wind kreuzen. Im Gegenwind ruderten oder stakten früher Schiffsknechte im flachen Wasser das Schiff von Hand nach vorne.

Die Meersburg
Foto © Andreas Riedmiller Die Meersburg

Lädinenfahrt über den See

Wir sind weit und breit das einzige Boot. Draußen im See schaltet unser Bootsführer den Motor ab und das Rahsegel wird heruntergelassen. Eine sanfte Brise schiebt uns langsam im Nieselregen nach vorne. Städte und Dörfer am Ufer sehe ich kaum noch. Stille umgibt uns. Das Ufer verschwindet im dunstigen Frühjahrsnebel und kein Zivilisationslärm dringt zu uns herüber. Im Rhythmus der Bodenseewellen schaukelt uns die Lädine über den weiten Bodensee. Wir sind im Meer der Stille angekommen, meine Gedanken schweifen ab. Die Ufer des Bodensees waren sumpfig, nicht begehbar, es gab damals dichte Urwälder. Diese Region war an Land nur beschwerlich zu bereisen.

Lädinen transportierten jahrhundertelang Handelswaren zu den angrenzenden Städten Meersburg, Konstanz, Radolfzell und Stein am Rhein über den Bodensee. Transportiert wurde Salz aus dem Salzkammergut, Holz zum Bau von Fachwerkhäusern kam aus Vorarlberg, Sandstein für Klöster, Kirchenbauten und Bürgerhäuser kam aus Rorschach und Eisenerz für Rüstungen und Waffen aus dem Schwarzwald. Auf dem Rückweg wurden Weinfässer aus Meersburg mitgenommen, erzählt uns Herr Bauer, der Schiffsführer.

Lädinen waren auf Windenergie angewiesen, deswegen konnten sie keine festen Termine einhalten. Damit wir rechtzeitig bei der Burgherrin sind, gibt unser Bootsführer Vollgas und steuert mit Motorhilfe das Ufer von Meersburg an. Das ist ein Unterschied zur früheren Zeit.

Auf mittelalterlichen Spuren – Meersburg

Genau genommen bin ich das zweite Mal auf der Meersburg. Mein erster Schulausflug führte mich mit 10 Jahren zur Meersburg. Gut erinnere mich an den Burggraben, den Kerker, das Burgverlies, die Folterkammer, an die Waffenkammer und an die glänzend polierten Ritterrüstungen. Sie haben mich damals schwer beeindruckt. Lange hat mich die Folterkammer der Meersburg in meinen kindlichen Träumen verfolgt.

Die alte Ritterburg thront über dem Bodensee und steht uneinnehmbar auf einem Molassefelsen. Davor im Burggraben ist ein kleines Fachwerkhaus mit großem Mühlrad. Die Schlossmühle wurde 1414 das erste Mal urkundlich erwähnt. Der idyllische Anblick des Ensembles Mühle, Burg und Zugbrücke, zeigt beste deutsche Romantik. Viele Gäste finden diesen Winkel so entzückend, dass sie ihn unbedingt fotografieren möchten.

„Die Ketten der langen Zugbrücke rasseln nicht mehr, denn sie ist für immer heruntergelassen“, sagt Julia Naeßl-Doms, die freundliche Burgherrin zur Begrüßung.

Die ersten Spuren der Meersburg reichen zurück bis in das 7. Jahrhundert. Man vermutet, dass der Merowingerkönig Dagobert I. seinerzeit beauftragt war, eine Handelsroute von Ulm an den Bodensee zu planen. Die erste Burg aus Holz baute er hier an strategisch günstiger Lage. Später erweiterten seine Nachfolger die Meersburg, bauten sie in Stein neu und noch größer auf. Die ältesten Teile aus dem 11. Jahrhundert sind der Wohnturm (Dagobertturm) und die drei Meter dicke Verteidigungsmauer im Nordturm. Wir folgen Frau Naeßl-Doms durch die kahlen Räume bis in den hintersten Winkel. Die zugigen Löcher in den drei Meter dicken Wehrmauern hatte man im Winter mit Pergament (Tierhäuten) oder mit Holzläden verschlossen. Mich schaudert, wenn ich daran denke, wie frostig die Burg in der kalten Jahreszeit ist.

Wir gehen auf ächzenden Stufen der Holztreppe zum obersten Stockwerk des Dagobertturm hinauf. Von hier haben wir eine faszinierende Aussicht auf die Unterstadt von Meersburg, auf den Bodensee, bis hin zum Schweizer Ufer.

Die Meersburg – ein Kleinbiotop

Wegen der vielen Schlupflöcher und Brutmöglichkeiten finden Vögel und Kleintiere die alte Ritterburg interessant. In einer aufgehängten Pechlampe im Eingangsbereich brütet eine Schleiereule. Im Dachgebälk des Turms ziehen jedes Jahr Turmfalken ihre Jungen groß. Fledermäuse überwintern und im Frühling schwirren Schwalben und Mauersegler um die Burg. Julia Naeßl-Doms freut sich, wenn sich Vögel in der Burg ansiedeln. Das alte Lockvogelhaus im Burggarten ist längst Geschichte und nicht mehr in Betrieb.

Unsere Besichtigung führt am Rückweg durch Wehrgänge, durch nüchterne Räume, vorbei am Burgverlies und einer Zisterne, und dann kommen wir in die Waffenhalle.  Hier befindet sich eine Ausstellung von Rüstungen, Hellebarden und Schwertern.

Annette von Droste-Hülshoff

Von da aus geht der Gang direkt in die ehemaligen Privaträume von Annette von Droste-Hülshoff. Sie war kränklich und führte ein zurückgezogenes Leben. Im roten Turmzimmer mit herrlichem Blick auf den See und den Schweizer Säntis schrieb sie viele ihrer Gedichte. Droste-Hülshoff ist Deutschlands größte Dichterin. Sie lebte in der Meersburg bis zu Ihrem Tod am 24. Mai 1848. Als sie starb, war ihr dichterisches Werk so gut wie unbekannt.

Die Meersburg ist Deutschlands älteste privat bewohnte Burg. Die hohen Kosten für den Erhalt der Meersburg werden vom Eigentümer, Vinzenz Naeßl-Doms, selbst getragen. Fast alles hat uns die Burgherrin gezeigt. Verschlossene, geheime Räume und sogar einen kurzen Blick in ihre Privatsphäre erlaubt. Nur die Folterkammer im Untergeschoss hat sie uns vorenthalten. Ich glaube, Frau Naeßl-Doms war das  peinlich.

Abends laufen wir auf schmalen Gassen durch das charmante Meersburg und kehren im Gasthof Bären ein. Die Wurzeln dieses Traditionshauses reichen in das Mittelalter zurück. Davon zeugen meterdicke Mauern aus rauen Gesteinsbrocken und ein großer Gewölbekeller, der heute als Weinlager für edle Tropfen der Weinregion Bodensee genutzt wird.

Radolfzell

Auf unserer Spurensuche nach dem Mittelalter fahren wir weiter nach Radolfzell und machen eine Stadtführung mit. Die Stadt liegt am Untersee, eingebettet zwischen Moränenhügeln der Höri, Hegau und des Bodanrücken. Gegründet wurde Radolfzell im Jahre 826 von Bischof Radolf von Verona. Stadtführerin Karin Eichhorn zeigt versteckte Winkel der Stadt und erzählt Geschichten und Anekdoten von früher. Das Münster »Unserer Lieben Frau« ist Wahrzeichen der Stadt und beherbergt Reliquien von Heiligen.

Jeden dritten Sonntag im Juli findet das Hausherrenfest statt. Mit Böllerschüssen, dem Läuten der Hausherren-Glocke, Turmblasen und einem musikalischen Morgenruf der  Stadtkapelle beginnt das Fest. Zuerst kommt die Messe im Radolfzeller Münster, anschließend folgt die Schiffsprozession mit Gondelkorso und Segeldefilee auf dem Untersee. Im Mittelpunkt der blumengeschmückten Gondeln stehen die Reliquien der Stadtpatronen: Theopont, Senesius und Zeno, die dort sehr verehrt werden.

Handelsplatz Stein am Rhein

Entlang des Untersee reisen wir bis Stein am Rhein. Hier zeigt sich der Rhein wieder als Fluss. Die frühere Alemannensiedlung lag geografisch günstig an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Lädinen transportierten die Fracht aus Süddeutschland (Salz, Getreide, Holz, Sandstein) in Ost-West-Richtung über den Bodensee bis nach Stein. Hier hatte man Waren und Güter auf kleinere Segelschiffe umgeladen, damit konnte man die Fracht viel besser nach Schaffhausen bringen. Wegen des unpassierbaren Rheinfalls blieb in Schaffhausen keine andere Wahl als die Güter an Land weiter zu transportieren, bevor sie abermals auf die Wasserstraße kamen. Die Römer planten ihre Straßen strategisch in Nord-Süd-Richtung, um bei Stein am Rhein den Fluss zu queren. Die bedeutsame Position als Drehscheibe, Warenumschlagplatz und das Salzmonopol räumte Stein eine einflussreiche Stellung ein. Aus dem mittelalterlichen Handelsplatz entwickelt sich bald eine florierende Stadt, die im Jahre 1007 die Stadtrechte erhielt.

Stadtpräsidentin Claudia Pia Eimer ist im Appenzellerland aufgewachsen und erzählt bedächtig in reinem schwyzerdüütsch: »D`Staa am Rhii isch ma erscht richtig heimisch, wenn ma D`Staaner Mundart schpricht oder wenn ma miindeschtens aaa-moohl vu dr Bruck ache gflogge isch! Des ho i tatsächlich gmacht.« Die Rettungsschwimmerin Frau Eimer wurde nach »tausendjähriger Männerherrschaft« zur ersten Stadtpräsidentin von Stein am Rhein gewählt. Der Rhein ist ihre Passion. »Am Rhii, off`m Rhii und im Rhii sind mir Staaner am liebschte!« Claudia Pia Eimer führt uns durch das im 16. Jahrhundert erbaute Rathaus und erzählt uns die Geschichte des »Goldenen Bechers«. Im mittelalterlichen Ratssaal sind Waffen, Rüstungen, Banner und Fahnen der Steiner ausgestellt. Eine kostbare Sammlung von Standes- und Städtescheiben ist zu besichtigen. Meisterhaft und mit leuchtenden Farben zeigen sich Wappendarstellungen befreundeter Städte, die in  Rathausfenstern integriert sind.

Im 19. Jahrhundert interessierten sich Schauspieler, Literaten, und Künstler für die bildschöne Stadt. Heute treffen jährlich 800 000 Touristen an diesen Ort ein, um die kunstvollen Fresken, das St.Georg-Kloster und die mittelalterliche Ausstrahlung der Stadt zu erleben. Viele Gäste kommen heute nicht mehr mit Bus und Auto. Immer mehr kommen mit der Bahn, sie reisen mit dem Velo, dem E-Bike oder mit dem Fahrrad. Oder sie reisen bequem mit dem Schiff über den See und auf dem Rhein bis nach Schaffhausen. Am Knotenpunkt der Rheinbrücke treffen sich über 60 Fahrradrouten, die rund um den Bodensee oder ins Umland führen. In den Sommermonaten hat Stein am Rhein hohe Besucherzahlen, die meist nur einen Tag bleiben. Wir fahren abends zur Burg Hohenklingen und betrachten Stadt und Land aus der Vogelperspektive. Mit einem einfachen »Pilgermahl«, bestehend aus Linsen mit Speck und einem Viertele Bodenseewein, beschließen wird den erlebnisreichen Tag.

Künstler Peter Lenk aus Bodman stellte die zehn Meter hohe Imperia 1993 im Hafen von Konstanz auf.
Foto © Andreas Riedmiller Künstler Peter Lenk aus Bodman stellte die zehn Meter hohe Imperia 1993 im Hafen von Konstanz auf.

Konzilstadt Konstanz

Konstanz feiert vier Jahre lang das Konzilsfest. Das Jahr 2016 ist Imperia, der berühmtesten Kurtisane des Mittelalters, gewidmet. Die Mehrheit des Konstanzer Stadtrats war gegen die Aufstellung dieser Figur, deswegen musste sie in einer »Nacht- und Nebelaktion« aufgestellt werden. Künstler Peter Lenk aus Bodman stellte sie im Konstanzer Hafen auf privatem Gelände der Bahn auf. Manche Einwohner der Stadt waren erregt und es hagelte Proteste aus allen Bevölkerungschichten. Die zehn Meter hohe Imperia, die vorne offen und hinten bekleidet ist, dreht sich seit 1993 auf einem Sockel. Sie ist heute akzeptiertes Wahrzeichen und Werbeträgerin von Konstanz geworden.

Das Konstanzer Konzil dauerte vom 5. November 1414 bis 22. April 1418. Geistliche und weltliche Würdenträger, Abgeordnete von drei konkurrierenden Päpsten konferierten sage und schreibe vier Jahre lang, um einen von allen akzeptierten Nachfolger Petri zu finden.

Der Reformator Jan Hus wurde trotz Zusage freien Geleits zum Tode verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Der Gefängnisturm, mehrere Fresken im ehemaligen Dominikanerkloster, (heute Nobelhotel Steigenberger) und eine geschändete Holzfigur unter der Kanzel im Konstanzer Münster erinnern daran. Die Schauplätze des Konstanzer Konzils sind noch vorhanden. Der Chronist Ulrich von Richental war damals beauftragt, die Chronik des Konzils zu schreiben. Heute wird das Konstanzer Konzil mit  interessanten Führungen  anschaulich und verständlich präsentiert.

Konstanzer Konzil: 

Der Bodensee verbindet

Es ist ein schöner, warmer Sommertag. Ich sitze in einem Terrasencafe in Meersburg und lasse bei einem Glas Wein den Tag ausklingen. Der Blick über den See, die milde Luft, die Abendsonne, das grandiose Alpenpanorama bis hin zum Schweizer Säntis sind fantastisch. Das saubere Wasser des Sees hat Trinkwasserqualität. Nicht umsonst ist der Bodensee eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland.

Der See ist 63 Kilometer lang, bis zu 13 Kilometer breit und an der tiefsten Stelle geht es 254 Meter hinunter. Die Oberfläche beträgt 540 Quadratkilometer und die Ufer rund rum den See betragen 273 Kilometer. Den längsten Uferabschnitt mit 155 Kilometern hat Baden-Württemberg. Der See verbindet die angrenzenden Länder Schweiz und Österreich mit Deutschland.

Ja, das waren einige Eindrücke von unserer Reise ins Mittelalter des Bodensee. Viele außergewöhnliche Kunst -und Kulturschätze  sind hier zu entdecken. Wir besuchten Kirchen, Klöster, Burgen und ließen uns ganz auf das Mittelalter ein. Fantastisch fand ich die Stadt Stein am Rhein mit Fresken an Fassaden und das spartanisch eingerichtete Kloster St. Georg. Beeindruckend fand ich das ausgefallene Projekt »Campus Galli«. Mit viel Engagement bauen Handwerker und Forscher, mit altem Wissen und Werkzeug eine mittelalterliche Klosteranlage. Die Stadtführung mit dem Henker von Konstanz machte deutlich, wie unvorstellbar grausam das Mittelalter sein konnte. Ein falsches Wort konnte den Tod bedeuten. Pest und Cholera dezimierten 30 bis 50 Prozent der Bevölkerung.

Ich bin froh, dem Mittelalter mit heiler Haut entronnen zu sein. Umso mehr schätze ich wieder mein Leben im Hier und Heute und Blicke wieder in die Zukunft.

Meine Tipps:

    • Der „Ausflug ins Mittelalter“ Ende Mai entführt Bürger und Gäste der Stadt in die Zeit vor 600 Jahren als das Konstanzer Konzil stattfand. Wie war das Leben im Mittelalter? Ritter, Schwerter, Warenstände, Prostituierte, Gaukler, Märchenerzähler und Feuerschlucker, der Klerus und Adelige bevölkerten die Stadt. Alles ruft danach erlebt zu werden!Zudem jährt sich der 600. Todestag von Hieronymus von Prag, Gelehrter und Weggefährte von Jan Hus, der ebenfalls in Konstanz verbrannt wurde. Veranstaltungen und Aktionen erinnern an das Leben des Tschechen.
    • „Campus Galli“ in Meßkirch. Nach dem St.Galler Klosterplan aus dem 9. Jhd. der als ältester Bauplan des Mittelalters gilt, soll ein Kloster gebaut werden. Auf der Baustelle in einem abgelegenen Waldstück, entsteht die kommenden 40 Jahre ein einzigartiges Bild der Lebens- und Arbeitswelt des Mittelalters. Dabei werden Werkzeuge und Techniken des frühen Mittelalters verwendet.
    • Eine Fahrt mit der Lädine. Der Bodensee war im Mittelalter wichtiger Transportweg. Waren und Güter wurden mit Lädinen transportiert. Sie können mit einem originalgetreuen Nachbau einer Lädine mitfahren. Es werden Gesellschaftsfahrten für Gruppen und Piratenfahrten für Kinder angeboten.
    • Stein am Rhein. Das NO E WILI 2016 gehört zu den traditionsreichen Veranstaltungen der Schweiz. Die Freilichtaufführungen in Stein am Rhein, finden im Rahmen des Jubiläums „600 Jahre Konzil zu Konstanz“ statt. 250 Laiendarsteller und über 100 Helfer inszenieren das Spiel der „NO E Wili“- Sage vor der mittelalterlichen Kulisse des Rathausplatzes.
    • Ein Besuch wert ist die Burg Hohenklingen bei Stein am Rhein. Vom Burgturm aus haben Sie einen Panoramablick auf Stadt und Land um Stein am Rhein. Küchenchef Oliver Schmid verwöhnt sie mit kulinarischen Kreationen im Burgrestaurant.
    • Mit der Bodensee Erlebniskarte die Bodenseeregion erleben. Die Bodensee Erlebniskarte bietet ermäßigten oder freien Eintritt zu über 160 Attraktionen im Bodenseeraum. Das All-Inclusive-Ticket kostet ab 20 Euro für Kinder. Für Erwachsene gibt es die Bodensee Erlebniskarte ab 40 Euro. Mit der etwas teureren „Seebärenvariante“  können Sie zusätzlich mit allen Kursschiffen auf dem Bodensee kostenlos mitfahren. Sie haben freien Eintritt in Museen, zB. im Zeppelinmuseum in Friedrichshafen, im Pfahlbaumuseum oder in Freibädern. Möchten Sie lieber eine Bergfahrt mit der Pfänder- oder Säntisbahn machen? Aus über 160 Angeboten der Bodenseeregion können Sie ihr Ferienprogramm individuell zusammenstellen.
    • Anreise zum Bodensee: Mit einem günstigen Bahnticket zu einem Bahnhof am Bodensee sparen Sie nochmal.
Der SBB-Zug
Foto © Andreas Riedmiller Der SBB-Zug „Seehase“ verkehrt im 30-Minuten-Takt und verbindet die Städte und Gemeinden Engen, Singen, Radolfzell, Allensbach, Reichenau und Konstanz miteinander.

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Vielen Dank an Sannah Mattes Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg für die Einladung zur Pressereise

  1. Was für ein toller Tipp! Wir waren vor ein paar Jahren in Stein am Rhein und haben uns die Benediktinerabtei angeschaut und in einem der Restaurants am Rhein mittelalterlich gegessen. Da sind die Feiern zum Konzilsfest bestimmt auch toll! Mal sehen, ob wir Zeit finden, uns das anzuschauen.

    • Ja, da kann ich Euch zustimmen. Das Konzilsfest wird Ende Mai groß gefeiert. Die ganze Region um den Bodensee ist sehr sehenswert und nicht nur während der Badesaison interessant. Rund um den See gibt es das ganze Jahr Angebote und viele Sehenswürdigkeiten für Reisende. Zum Beispiel die „Bodensee Erlebniskarte“ damit kann man sparen. Mit Bahnanreise und Schiff kann jeder die Region preiswert erleben.

  2. Das Mittelalter in sepia und viele interessante Veranstaltungstipps – wunderbar! Danke für den Einblick, Andreas.
    Herzlich aus Holland,
    Sabine

    • Liebe Sabine,

      ich freu mich sehr, wenn Dir die Bilder gefallen. Der Bodensee ist schon soviel fotografiert worden, deswegen mal etwas anderes und ich denk es passt zum Mittelalter.

  3. Die Farbgebung der Bilder unterstützt toll, die unserer Meinung nach triste und düstere Stimmung des Mittelalters. Imperia ist einfach grandios. Man kann sich an ihr auf guten Fotos nie satt sehen, macht Spaß sie auf deiner Seite zu betrachten. Den Spaß der Betrachtung hatten die Herren ihrer Zeit sicher auch.

    Viele Grüße aus Stuttgart, Silke & Thomas

    • Liebe Silke und Thomas,

      danke für Euren Kommentar. Das Jahr 2016 ist Imperia gewidmet und allem was damit zusammenhängt. Die einst umstrittene Skulptur Imperia, gestaltet von Künstler Peter Lenk, gibt den Anstoss für interessante Veranstaltungen und Dialoge im dritten Konzilsjahr. Das große Konzilsfest mit Gaukler, Feuerschlucker und Rittern, findet Ende Mai in Konstanz statt. Führungen zu Originalschauplätzen des Mittelalters bietet die Touristinfo an: „Hus in Konstanz“, „Wuostgräben andere stille Örtchen“ sowie „Hurenhäuser und Ehebetten des Mittelalters“ – lauter spannende Sachen! Gruß Andreas

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